Die Schweiz kann Einmischung besiegen - nicht Feigheit

Es gibt Stunden, in denen ein Land sein Selbstbewusstsein wiederfinden muss. Die Schweiz wird nicht durch die Macht der Imperien geschwächt, sondern durch den Zweifel, der sich bei denen einschleicht, die sie schützen sollten. Es sind nicht Brüssel, Washington oder Tel Aviv, die unsere Zukunft bedrohen: Es ist die langsame Erosion des Mutes innerhalb unserer eigenen Institutionen. Wenn der Bundesrat darauf verzichtet, die Verfassung zu verteidigen, auf die er geschworen hat, wenn unsere Eliten sich beugen, anstatt aufrecht zu stehen, dann wird die Souveränität nicht mehr angegriffen: Sie löst sich auf. Es ist an der Zeit, daran zu erinnern, dass die Eidgenossenschaft nie aus Gefälligkeit, sondern aus Treue zu sich selbst überlebt hat.

Unilaterale Abkommen III: Die größte rechtliche Abdankung in der Schweizer Geschichte

Es gibt einen Zeitpunkt, an dem man mit den Euphemismen aufhören muss: Was einige noch als “Bilaterale III” bezeichnen, ist in Wirklichkeit ein Dispositiv für Unilaterale Abkommen III, d.h. die automatische Übernahme des europäischen Rechts, ohne Sitz, ohne Stimme und ohne Veto. Wenn Denis Pittet, Präsident der Stiftung Finanzplatz Genf und begeisterter Vermittler euro-integrationistischer Positionen, diese Bevormundung als “strategische Kontinuität” darstellt, übertüncht er damit nur eine viel brutalere Realität: die schwerste rechtliche Abdankung seit 1848. Um zu verstehen, was diese Abkommen tatsächlich mit der Schweiz machen würden - mit unserem Recht, unserer Souveränität, unserer Wirtschaft -, muss man die Illusionen, die man der Öffentlichkeit zu verkaufen versucht, schonungslos auseinandernehmen. Hier sind die Fakten.

Das Trump-Schweiz-Abkommen: Wenn eine souveräne Nation zum Einlenken aufgefordert wird

Es gibt Demütigungen, die ein Land sich nicht leisten kann, zu ignorieren.
Was Donald Trump der Schweiz gerade aufgezwungen hat, ist keine Handelsverhandlung: Es ist eine Machtdemonstration. Eine Inszenierung, bei der eine souveräne Nation unter Androhung einseitiger Sanktionen dazu aufgefordert wird, unhaltbare Zugeständnisse zu machen. Hinter der Senkung der Zölle verbirgt sich eine geopolitische Falle, ein «Abkommen», das die Schweiz in ein Abhängigkeitsverhältnis bringt, wie es seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr vorgekommen ist. Und wenn wir jetzt nicht die Augen öffnen, werden wir in eine Ära eintreten, in der Washington nicht nur über unsere Zölle entscheidet - sondern über unsere Wirtschafts-, Technologie- und Strategiepolitik. Hier sind die Fakten.