Es gibt keine Unklarheiten mehr.
Es gibt keine Hypothesen mehr.
Es gibt keine “Theorie” mehr.
Der neue Bundesrat Martin Pfister bestätigt nun offen in der Presse was viele befürchtet hatten:
die Schweiz müsse sich seiner Meinung nach bei ihrer Verteidigung der Europäischen Union und der NATO annähern.
Der Ständerat folgte dieser Linie im Übrigen am 3. Dezember 2025, als er - knapp - für die Aufnahme formeller Gespräche mit der EU stimmte und mit der NATO für eine Sicherheitspartnerschaft.
Diese Abstimmung markiert einen Wendepunkt.
Ein Umschwung, den man als “technische Anpassung” zu verschleiern versucht.
Doch wer stellt in Wirklichkeit ein historischer Wendepunkt in der Schweizer Neutralitätsdoktrin.
Was gerade geschieht, ist von äußerster Schwere
Die Rede ist nun eindeutig:
- gemeinsame Rüstungsbeschaffung mit der EU,
- “europäisierte” Verteidigungspolitik,
- größere Interoperabilität mit der NATO,
- schrittweise Eingliederung in die westliche Sicherheitsarchitektur.
Alles wird als “mit der Neutralität vereinbar” dargestellt.
In Wirklichkeit, ist eine völlige Neudefinition der Neutralität ohne Volksabstimmung.
Denn Neutralität bedeutet nicht nur, keine Truppen zu entsenden:
sie beruht auf der’strategische Unabhängigkeit,
die Entscheidungsfreiheit,
und die Nicht-Unterordnung unter militärische Blöcke.
Nun ist ein Land, das :
- richtet seine Waffen aus,
- harmonisiert ihre Doktrinen,
- sich in die militärischen Logistikketten fremder Blöcke einfügt,
ist bereits neutraler in den Fakten, Er ist nicht mehr in der Lage, sich selbst zu helfen, auch wenn er dies in Reden immer wieder behauptet.
Der eigentliche Skandal: das völlige Fehlen eines Volksmandats
Zu keinem Zeitpunkt hat das Schweizer Volk :
- stimmte für eine militärische Annäherung an die EU,
- eine Integration in den Orbit der NATO validiert hat,
- einer Neudefinition von Neutralität zugestimmt hat.
Und doch, handelt der Bundesrat nun so, als ob es dieses Mandat gäbe.
Noch schlimmer ist:
die drei Schlüsselabteilungen - Auswärtige Angelegenheiten, Justiz, Verteidigung - -.
sind heute in die gleiche euro-atlantische Richtung ausgerichtet sind.
Wir haben es nicht mehr mit isolierten Initiativen zu tun.
Wir stehen vor eine strukturierte politische Linie.
Die Gefahr ist nicht die NATO. Die Gefahr ist die demokratische Enteignung.
Was die Schweiz heute bedroht, ist nicht eine militärische Invasion.
Es handelt sich nicht um einen äußeren Feind.
Die eigentliche Gefahr liegt im Inneren:
- eine durchgeführte Angleichungspolitik ohne Abstimmung,
- eine ausgehöhlte Neutralität ohne Verfassungsdebatte,
- eine Armee, die allmählich in ausländische Systeme integriert wird
Eine Neutralität, die nicht mehr vom Volk abhängt, wird zu einer Scheinneutralität.
Eine Souveränität, die delegiert wird, wird zu einer toten Souveränität.
Die Schweiz wird nie gewaltsam fallen - aber sie kann rutschig fallen
Unser Land wird niemals von Panzern erobert werden.
Er könnte es sein durch :
- technische Anträge,
- “administrativen” Vereinbarungen,
- “zeitlich begrenzte” Partnerschaften,
- “folgenlose” Integrationen.
Die Geschichte zeigt, dass verlieren Staaten ihre Freiheit fast nie an einem Tag.
Sie geben sie ab in Schritten, Im Namen des “Realismus”, im Namen der “Sicherheit”, im Namen der “Zusammenarbeit”.
Schlussfolgerung
Was Martin Pfister heute in der Presse annimmt, ist nicht harmlos.
Es ist ein Änderung der strategischen Doktrin.
Ein Bundesrat, der die Neutralität neu definiert, ohne das Volk zu befragen
hört auf, eine Verwaltungsexekutive zu sein
um zu werden ein Organ zur ideologischen Umgestaltung.
Die Schweiz braucht keine militärische Angleichung.
Sie braucht :
- einer unabhängigen Armee,
- einer glaubwürdigen Neutralität,
- einer angenommenen Souveränität,
- und eines Volkes, das sein Schicksal weiterhin selbst in der Hand hat.
Ohne dies wird die Sicherheit zu einem Vorwand.
Und die Ausrichtung, eine Unumkehrbarkeit.
Souveränität Schweiz wird weiterhin warnen.
Denn bei diesen Themen ist Schweigen ein Fehler.