Sabotierte Lehrlingsausbildung: Importiert die Schweiz das französische Versagen?

Es braucht politischer Mut um die Dinge so zu sagen, wie sie sind.

Der Nationalrat Nicolas Kolly hat dies diese Woche getan, indem sie den Bundesrat frontal auf die systematische Abwertung des Lernens ab der obligatorischen Schule. Es verdient Unterstützung - denn was auf dem Spiel steht, geht weit über einen pädagogischen Streit hinaus.

Seit Jahren untergräbt eine schleichende Ideologie die Berufsbildung. Die «guten Schüler» werden ins Gymnasium gedrängt, als ob Intelligenz nur akademisch sein könnte, während die Lehre als Abstiegsweg behandelt wird. Dabei sind die Fakten schonungslos: Kantone, die das Gymnasium überbewerten, weisen auch eine höhere Jugendarbeitslosigkeit auf..

Dieses Szenario haben wir bereits anderswo gesehen.

In Frankreich haben Jahrzehnte der Missachtung technischer Studiengänge Kohorten von überqualifizierten Hochschulabsolventen hervorgebracht... und Unterbeschäftigte. Das Ergebnis: Masterstudiengänge, die in Wagen bei IKEA schieben, Die meisten Schülerinnen und Schüler haben keine konkreten Berufsaussichten.

Die Schweiz befindet sich auf demselben Weg.

Wir multiplizieren die “sozialisierende” Ausbildungen” - Psychologie, die nicht auf dem Markt ist, humanitäres Recht, das von der Realität abgekoppelt ist, ideologisierte Sozialwissenschaften - während Unternehmen Schwierigkeiten haben, neue Mitarbeiter zu finden Techniker, Mechaniker, Automatiker, Elektriker, Informatiker. Die Universität ist allzu oft zu einem Zufluchtsort für internationalistische Gutmenschen, Die meisten Menschen sind mit der Produktion von Diskursen beschäftigt, nicht mit der Produktion von Werten.

Die duale Ausbildung hingegen schafft Kompetenz, Autonomie und Würde. Sie verankert die jungen Menschen in der Realität, in der produktiven Wirtschaft und in der Gesellschaft. Sie ist eine der Säulen des Schweizer Erfolgs - und genau aus diesem Grund stört sie einige Ideologen.

Das Lernen zu rehabilitieren bedeutet nicht, die Zeit zurückzudrehen.

Es ist ein Akt der Klarheit und Souveränität.

Schlussfolgerung

Wer die Lehrlingsausbildung zerstört, produziert arbeitslose Akademiker.

Ihn zu verteidigen, wie es Nicolas Kolly tut, bedeutet, die Schweiz zu verteidigen, die produziert, ausbildet und auf eigenen Füßen steht.

Die wahre Modernität findet nicht in ideologischen Hörsälen statt.

Sie liegt in den Werkstätten, den Unternehmen und dem vermittelten Know-how.

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