Es gibt Umschwünge, die keinen Lärm machen. Keine Panzer, kein Staatsstreich, kein sichtbarer Zusammenbruch. Nur Zahlen, Verträge, Richtlinien, “technische Anpassungen”. Und doch sind sie es, die ein Land tiefgreifend umgestalten. Das von 20 Minuten veröffentlichte Interview mit dem Ökonomen Rainer Eichenberger ist nicht einfach ein weiterer Artikel über die Einwanderung. Es ist ein Warnbericht über einen stillen Wandel: den einer Schweiz, die sich anschickt, unausgesprochen die Kontrolle über ihre eigene demografische, soziale und politische Zukunft aufzugeben.
Das Interview, das der Wirtschaftswissenschaftler Rainer Eichenberger à 20 Minuten ist eine der klarsten - und besorgniserregendsten - Veröffentlichungen der letzten Monate über die tatsächlichen Auswirkungen der neuen Integrationsabkommen Schweiz-EU.
Hinter dem technokratischen Vokabular und den Versprechungen einer “kontrollierten Verwaltung” zeichnet sich in Wirklichkeit ab ein unumkehrbarer Strukturwandel.
1. 690.000 potenzielle Daueraufenthaltsberechtigte: ein Volkswechsel auf Sparflamme
«690.000 EU-Bürger würden nach fünf Jahren das Recht auf Daueraufenthalt erhalten’.»
Diese Zahl ist nicht marginal. Sie stellt fast 8 % der aktuellen Schweizer Bevölkerung. Und das ist keine vage Vermutung: Es sind eigene Schätzungen, die vom Bund in Auftrag gegeben wurden.
Die eigentliche Frage ist nicht wie viele kommen werden, aber wie viele werden bleiben... auch ohne Arbeit :
«Einwanderer werden ein bedingungsloses Bleiberecht fordern, wenn ihre Arbeitsplätze bedroht sind oder ihre Arbeitslosenunterstützung ausläuft.»
Man spricht daher nicht mehr von Arbeitsmigration.
Man spricht ein Recht auf Territorium ohne wirtschaftliche Bedingungen.
2. Der soziale Magnet Schweiz: die bewusst ignorierte Variable
Eichenberger nimmt eine zentrale Lüge auseinander :
«Die Unterschiede in der Sozialhilfe zwischen der Schweiz und der EU sind viel größer als innerhalb der EU. Dies stellt einen regelrechten Magneten für Migranten dar».»
Anders formuliert:
-Die Schweiz bietet mehr
-Sie Kontrolle weniger
-Und sie für ganz Europa zahlen wird
Die jüngste Geschichte hat es bereits gezeigt:
«Die Studie reproduziert den Fehler von Studien, die das hohe Niveau der Einwanderung infolge der Freizügigkeit stark unterschätzt haben.»
Derselbe Fehler, dieselbe Blindheit, dieselben Werkzeuge... aber mit vervielfachten Effekten.
3. Der explosive Faktor: der Diaspora-Effekt
Hier wird der Mechanismus arithmetisch unkontrollierbar :
«Die Einwanderung neigt dazu, proportional zur Anzahl der bereits anwesenden Personen zuzunehmen. Dies ist das bekannte Phänomen der Diaspora».»
Dieser Punkt ist von entscheidender Bedeutung.
Sobald die kritische Schwelle erreicht ist, die Einwanderung wird selbsterhaltend :
-Familienzusammenführung
-Gemeinschaftliche Netzwerke
-Politischer Druck
-Kulturelle Ansprüche
-Automatische Erweiterung der Rechte
Es handelt sich nicht mehr um eine Migrationspolitik.
Es ist eine Mechanik der schrittweisen Substitution.
4. Die Schutzklausel: der institutionelle Rauchvorhang
« Ein geschmackloser Witz ».»
Warum?
« Sie greift immer zu spät ein, wenn die Probleme bereits entstanden sind.»
Schlimmer noch:
« Sie ermutigt diejenigen, die in die Schweiz kommen wollen, so früh wie möglich anzureisen.»
Sie ist das genaue Gegenteil einer Bremse.
Es ist ein psychologischer Beschleuniger für die Einwanderung.
5. Ein geplanter Rückgang des Lebensstandards
«Unsere Lebensqualität würde fast auf EU-Niveau sinken».»
Und der eisigste Satz :
«Aus der Sicht der EU-Beamten handelt es sich nicht um ein ernsthaftes Problem».»
Politische Übersetzung :
⮕ Die relative Verarmung der Schweizer ist ein akzeptabler Kollateralschaden.
Was dieses Interview wirklich enthüllt
Dieser Text bestätigt fünf grundlegende Wahrheiten:
1.Die Schweiz verliert die Kontrolle über ihre Demografie
2.Das Sozialmodell wird zum wichtigsten Migrationsmagneten
3.Der Diaspora-Effekt macht das Phänomen unumkehrbar
4.Sogenannte “Schutzmechanismen” sind unecht
5.Die Nivellierung nach unten wird in Brüssel angenommen
Es handelt sich nicht mehr um eine Zusammenarbeit.
Es ist eine erzwungene demografische Integration.
Schlussfolgerung
Diese Debatte ist nicht technisch.
Er ist existenziell.
Wir sprechen nicht mehr von Arbeitsplätzen, sondern von :
•Gebiet
•Volk
•soziales Gleichgewicht
•tatsächliche Souveränität
Wenn ein Staat nicht mehr kontrolliert, wer sich dauerhaft bei ihm einnistet,
er hört auf, souverän zu sein, Der Staat kann die Flagge behalten.
«Ein Volk ist frei, solange es entscheidet, wer eintritt ... und wer bleibt».»
Der Rest ist nur institutionelles Dekor.