Man entmündigt einen Bund nicht mit Panzern. Man tut es mit “Details”, “technischen Vereinbarungen”, untrennbaren Paketen, Worten, die einschlafen lassen - und einem Apfel, der nach Pragmatismus schmeckt. Während der Spiegel wiederholt “nichts ändert sich”, kippt das Wesentliche: Neutralität erodiert, Souveränität zerstückelt, Souverän nachträglich informiert. Dies ist die Allegorie von Schneewittchen und den sieben Zwergen - nicht zur Unterhaltung, sondern um die Gifte zu benennen und daran zu erinnern, wer in der Schweiz die Entscheidungen trifft.
Es war einmal ein einzigartiges Schneewittchen: erfolgreich ohne Arroganz, frei ohne Naivität, geachtet, weil sie sich weder beherrschen noch einspannen ließ.
Dieses Schneewittchen hieß die Schweiz.
Um sie herum gruppierten sich sieben Zwerge, Die Schülerinnen und Schüler wurden mit einer einfachen, fast heiligen Aufgabe betraut: das Haus bewachen, Sie müssen die in der Verfassung verankerten Regeln einhalten. dem Souverän dienen.
Dann änderte sich etwas.
Kein großer Kraftakt.
Ein Rutsch.
Eine Gewohnheit.
Eine “Normalisierung”.
Und jeden Abend wird ein Spiegel wiederholte denselben Satz: “Alles ist in Ordnung. Es ändert sich nichts. Gehen Sie weiter.”
Die sieben Zwerge und der Apfel der Unterwerfung
Der Apfel hat nicht den Geschmack des Skandals. Er hat den Geschmack von “technisch”.
Sie wird in dünnen Scheiben angeboten : Mechanismus, Prozess, Paket, Anpassung, Notwendigkeit.
Sie schläfert geräuschlos ein.
Zwerg Nr. 1 - Der Gehetzte
Er verwechselt Geschwindigkeit mit Strategie. Er unterschreibt, bevor er erklärt, verspricht, bevor er abgrenzt.
Er verwickelt die Schweiz in “evolutionäre” Mechanismen und entdeckt dann zu spät, dass die Evolution zum Zwang.
Zwerg Nr. 2 - Der Kommunikator
Er regiert nicht mehr: Er bereitet die Meinung vor.
Er spricht von ’technischen Vereinbarungen“, ”Kontinuität“ und ”nichts ändert sich“.
In Wirklichkeit ändert sich das Wesentliche - aber das Vokabular betäubt.
Zwerg Nr. 3 - Der kreative Jurist
Er bricht die Verfassung nicht: Er umgeht sie.
Referendum aufgrund der Komplexität unwahrscheinlich.
Untrennbare Pakete, um die Auswahl zu verhindern.
Verfahren, die die Illusion von Kontrolle vermitteln - und die tatsächliche Macht entziehen.
Und doch ist das Prinzip klar: einige wichtige Entscheidungen erfordern das Volk und die Kantone (doppelte Mehrheit).
Zwerg Nr. 4 - Der Händler ohne Hebel
Er reist ohne eine lesbare Doktrin, rote Linien und eine langfristige Strategie ins Ausland.
Die Schweiz ist nicht länger ein Akteur: Sie wird eine zu bearbeitende Akte.
Zwerg Nr. 5 - Der schändliche Neutralist
Er spricht von Neutralität als einem peinlichen Erbe.
“Pragmatische” Kooperationen, “vorübergehende” Angleichungen, “offensichtliche” Sanktionen.
Vor lauter Ausnahmen bleibt kein Prinzip mehr übrig: es bleibt nur ein Reflex.
Zwerg Nr. 6 - Der Technokrat
Er delegiert die lebendige Macht an autonomisierte Verwaltungsapparate: Normen, Rundschreiben, extensive Interpretationen.
Die FINMA beispielsweise kann Verordnungen erlassen, wenn der Gesetzgeber dies zulässt, und ihre Rundschreiben legen eine einheitliche Praxis fest, indem sie offene Normen konkretisieren.
Das politische Ergebnis hingegen ist einfach: der Bund rutscht von der Demokratie in die Regierungsführung ab - durch allmähliche Entfernung von der Kontrolle durch das Volk.
Zwerg Nr. 7 - Der Buchhalter des Beitrags
Er stellt die Auslandszahlungen als “den Preis für den Zugang”, “den Schlüssel zur Stabilität” dar.
Aber eine Haushaltsabhängigkeit, wenn sie regelmäßig wird, ist keine Geste mehr: Es ist einen Mechanismus.
Der Bund erinnert an einen Beitrag von 1,102 Milliarden für den zweiten Schweizer Beitrag (2019-2029).
Und die Größenordnung 350 Millionen/Jahr erscheint in Diskussionen, die sich auf zukünftige Zyklen beziehen.
Das Problem ist nicht nur die Summe: Es ist die Idee, dass es keine keine glaubwürdige politische Decke morgen.
Wenn die Wächter aufhören zu bewachen
Das Drama ist nicht der Fehler.
Das Drama ist die Konvergenz.
Diese sieben Zwerge, die sich im Bundesrat versammelt haben, agieren nicht mehr als Mandatsträger des Volkes, sondern als Verwalter externer Akzeptanz.
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Erodierte Neutralität ohne eine Debatte, die der Herausforderung gerecht wird.
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Außenpolitik ohne stabile Doktrin, nach dem Wind gedreht.
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Souveränität wird in “technischen” Fragmenten übertragen.
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Souverän nachträglich informiert, nach dem Schlafen um Zustimmung gebeten.
Wie Rousseau erinnerte (Vom Gesellschaftsvertrag, Buch III, Kap. 15), kann die Souveränität nicht repräsentiert werden:
«Die Abgeordneten sind nur Kommissare und können anstelle des Volkes nichts endgültig abschließen».»
Schneewittchen kann noch aufwachen
Im Märchen stirbt Schneewittchen nicht.
Sie wacht auf, wenn das Gift ausgestoßen wird.
Die Schweiz ist nicht verurteilt. Aber sie muss wieder das Heft in die Hand nehmen :
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daran erinnern, dass das Volk befiehlt,
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dass die Verfassung eine Kompass, nicht als Kulisse,
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dass Neutralität eine Strategie, nicht eine Reliquie,
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und dass Zwerge keine Könige sind.
Schlussfolgerung - Es ist nicht zu spät, aber es ist höchste Zeit
Eine Konföderation verschwindet nicht durch Eroberung.
Sie verschwindet durch sukzessive Verzichte - als Pragmatismus geschminkt, als Details verkauft, wie Äpfel geschluckt.
Schneewittchen schläft noch.
Der Souverän jedoch kann sie wecken - vorausgesetzt, er benennt die Gifte, benennt die Verantwortlichkeiten und erinnert an eine einfache Wahrheit:
⮕ In der Schweiz sind es nicht die Zwerge, die über das Schicksal des Landes entscheiden.
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